In der Sommersitzung wählte der Vorstand der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie, VÖZ, ihren neuen Präsidenten: Heimo Berger, Geschäftsführer Leube, übernimmt mit 1. Juli 2026 den Vorsitz, als sein Stellvertreter wurde Gernot Tritthart, Head of Sales Holcim Österreich, gewählt. Der Salzburger Heimo Berger ist seit 2022 Vorstand und Alleingeschäftsführer von Leube, er hat an der Leopold-Franzens-Universität in Innsbruck Betriebswirtschaftslehre studiert. Als VÖZ-Präsident ist Berger somit für die nächsten 4 Jahre oberster Interessensvertreter der Österreichischen Zementindustrie.
Heimo Berger freut sich auf die Herausforderungen und dankt zugleich Haimo Primas, der als CEO von Holcim ausgeschieden ist: „Ich werde, gemeinsam mit dem Vorstand der VÖZ, die brisanten Themen weiter vorantreiben, besonders am Herzen liegt mir die CO2-Reduktion, eine Herkulesaufgabe, die wir nur gemeinsam bewältigen können.“ Zugleich lobt Heimo Berger die hohe Fachkompetenz und das Engagement der VÖZ auf allen Ebenen, vor allem auch in puncto Forschung zu neuen Zementen und Zuschlagsstoffen: „Ohne Zement und Beton gibt es keine nachhaltige Stadtentwicklung, keine zukunftsfitte Infrastruktur, keine langlebigen Gebäude, keine Wasserkraft – ich bin davon überzeugt, dass wir als VÖZ als Sparringpartner für Politik, Interessensvertreter und die Immobilien- und Baubranche unverzichtbar sind und stehen mit Rat und Tat zur Verfügung.“
Als engagierter Verfechter der Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandortes Österreich prägen die Themen Dekarbonisierung, Effizienzsteigerung und ein Wiederanspringen der Bautätigkeit die Agenda von Heimo Berger: „Wir haben in unserer Roadmap die Ziele klar definiert und ich werde sehr dahinter sein, dass auch die Politik ihre Verantwortung für den Industriestandort Österreich ernst nimmt. Ich erwarte mir klare Signale, sonst drohen Österreich in puncto Klimaschutz riesige Summen an Strafzahlungen und unsere Unternehmen werden ihre Produktionen nicht mehr in Österreich halten können.“


