Standortabkommen 2020

Landeshauptmann Wilfried Haslauer und IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler haben soeben starke Impulse für den Innovationsstandort Salzburg  vereinbart. Mit konkreten Maßnahmen bei Digitalisierung, Bildung und Infrastruktur für einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung. Aus Verantwortung für Salzburg.

Im Bild v.l.n.r.: LH Wilfried Haslauer bei der Unterzeichnung des Standortabkommens von Land Salzburg und IV Salzburg. Im Bild v.l.n.r.: IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler, LH Wilfried Haslauer, LR Andrea Klambauer und LH-Stv. Heinrich Schellhorn

Land Salzburg und IV-Salzburg unterzeichnen neues Standortabkommen

Aus Verantwortung für Salzburg: Stärkung der Industrie – Themen: „Digitalisierung“, „Bildung“ und „Infrastruktur“

Salzburg – Landeshauptmann Wilfried Haslauer und IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler unterzeichneten heute, Donnerstag, ein neues Standortabkommen. Das Abkommen – „Aus Verantwortung für Salzburg“ - fasst zahlreiche Maßnahmen zusammen, die das Land Salzburg und die Industriellenvereinigung (IV) Salzburg gemeinsam als konkrete Handlungsfelder für eine Stärkung der Industrie in Stadt und Land identifiziert haben. „Mit diesem Abkommen wollen wir einen raschen wirtschaftlichen Aufschwung unterstützen und starke Impulse für den Innovationsstandort Salzburg setzen“, so Peter Unterkofler anlässlich der Unterzeichnung im Chiemseehof.

Mit Optimismus und Wachstum aus der Krise

„Gemeinsam wollen wir die besten Rahmenbedingungen für die produzierenden Unternehmen in unserem Land schaffen, um mit Optimismus und Wachstum den Wirtschaftsmotor wieder in Gang zu setzen und den Standort Salzburg weiterzuentwickeln“, sagte Landeshauptmann Wilfried Haslauer bei der Präsentation des Abkommens. Entlang der gemeinsamen Standortthemen „Digitalisierung“, „Bildung“ und „Infrastruktur“ setzen die Partner im Land damit ihre konstruktive Zusammenarbeit auch zukünftig fort. Im Jahr 2004 wurde das erste Übereinkommen zwischen Land und IV geschlossen, seither wurde es bereits zweimal überarbeitet und neu unterzeichnet.

Salzburg habe sich in den vergangenen Jahren gut entwickelt und stehe im internationalen Wettbewerb ausgezeichnet da. Wenn zuletzt die Corona-Krise hier eine massive Delle in die Konjunktur geschlagen hat, dann sei es jetzt umso wichtiger rasch aus der Krise zu kommen. „Optimismus und Wachstum sind die besten Zutaten für einen notwendigen wirtschaftlichen Aufschwung“, zeigte sich Unterkofler positiv: „Unsere gemeinsam ausgearbeiteten industrie- und innovationspolitischen Maßnahmen und Projekte für die kommenden Jahre sollen Salzburg dabei unterstützen und in vielen Bereichen an die Spitze bringen.“

Erfolgsgeschichte Industrie

„Die Salzburger Industrie ist eine Erfolgsgeschichte und für unser Bundesland enorm wichtig“, sagte der Landeshauptmann Wilfried Haslauer. „Dazu braucht es den klugen Ausbau von Infrastruktur ebenso, wie gut ausgebildete und top qualifizierte Arbeitskräfte.“ Der rasante – durch die Corona-Krise beschleunigte - digitale Wandel führe auch dazu, dass sich der Arbeitsmarkt verändert. Salzburg wolle hier nicht nur mit dabei sein, sondern aktiv mitgestalten und verstärkt auf Innovation setzen, betonte der Landeshauptmann.

Das Land Salzburg ist ein Industrieland: annähernd 5.400 industriell produzierende Unternehmen sorgen für über 60.000 Arbeitsplätze und steuern so über ein Viertel zur Salzburger Wertschöpfung bei. Die Top 10-Branchen der Industrie in Salzburg erzielten zuletzt Betriebserlöse von 10,5 Mrd. Euro und beschäftigten ca. 26.600 Mitarbeiter. „Die Industrie ist somit klar der Wirtschaftsmotor in Salzburg und der Garant für einen starken Innovationsstandort“, so Unterkofler abschließend.

Das Standortabkommen 2020 finden Sie hier zum Download in der Originalfassung und als Kurzfassung.

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