Neues Jahr, neue Herausforderungen

IV-Salzburg-Präsident Unterkofler zum Jahreswechsel: Industrie wichtigster Sektor im Land - Innovationen „Made in Salzburg“ als Zukunftschance

Peter Unterkofler, Präsident der IV Salzburg

„Ein Jahr voller Veränderungen und Unsicherheiten geht zu Ende - sicher ist jedoch, dass die Entwicklung des industriellen Sektors weiterhin bedeutend für die wirtschaftliche Zukunft Salzburgs bleiben wird“, betonte der Präsident der Industriellenvereinigung Salzburg, Dr. Peter Unterkofler anlässlich des bevorstehenden Jahreswechsels. Einen wirksamen Beitrag zum Klimaschutz, dem Thema des Jahres, will die heimische Industrie durch Innovationen ‚Made in Salzburg‘ leisten und dadurch nicht nur die Umwelt schützen, sondern auch den Wirtschaftsstandort Österreich stärken.

Top-Region Salzburg

Eine ganze Dekade geht zu Ende, in der sich politische und wirtschaftliche Machtverhältnisse verschoben haben und Europa zu lange nur mit sich selbst beschäftigt war. „Diese wirtschaftspolitischen Unsicherheiten werden uns allerdings noch weiter begleiten“, so der IV-Salzburg-Präsident, „auch wenn sich die Konjunktur zuletzt wieder stabilisiert hat, die Zeiten des ungebremsten Wachstums sind vorerst vorbei.“ Die Salzburger Industrie sei auf die ungünstigeren internationalen Rahmenbedingungen vorbereitet gewesen und könne die Konjunktur-Delle gut abfedern. „Ein Zeichen, dass wir auf einem guten Weg Richtung Top-Region sind“, zeigt sich Unterkofler für das neue Jahr zuversichtlich, dennoch müsse man noch krisenfester werden und die Innovationskraft unserer Universitäten, Fachhochschulen und Unternehmen stärker nutzen. Er sieht die Klimadebatte als Chance für den Innovationsstandort Österreich, „denn Wirtschaft und Klimaschutz ist kein Entweder-oder, sondern ein Sowohl-als-auch.“

IV-Forderungen an die zukünftige Bundesregierung

Die Zeit „zwischen den Jahren“, aber vor allem die kommenden Monate, werde die IV weiter nutzen, um eine zukünftige neue Bundesregierung an die Top-Forderungen der Industrie zu erinnern, denn ein attraktiver Wirtschaftsstandort sei das Fundament für Arbeitsplätze, Wohlstand und Lebensqualität. Verantwortungsvolle Standortpolitik brauche daher jetzt: Die steuerliche Entlastung der Unternehmen und Beschäftigten, ein modernes Arbeitsrecht ohne unnötige Bürokratie, Bildung und Innovationen, die den Forschungs- und Technologiestandort an die Spitze bringen, die rasche Realisierung zukunftsweisender Infrastrukturprojekte, fairen internationalen Handel und die Umsetzung einer innovativen Klimapolitik. „Die Weichen müssen jetzt gestellt werden. Große Herausforderungen liegen vor uns, gehen wir sie mutig an - gemeinsam für Salzburg, gemeinsam für Österreich“, so Unterkofler abschließend.

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