Lehre als Basis der Industrie

Die Bundesregierung will heimische Lehrbetriebe mittels einer Lehrlingsprämie unterstützen. Eine Investition in die Zukunft, die zur richtigen Zeit kommt.

 

Die Industrie wird von einem möglichen Rückgang der Lehrstellen zwar nicht in gleicher Härte getroffen wie zum Beispiel Gastronomie und Tourismus – das hat erst zuletzt eine IV-Umfrage gezeigt. Ende Mai gaben 75 Prozent der befragten Industriebetriebe im Land Salzburg die Lehrlingssituation als unverändert an. Hier wirkt sich die Corona-Krise somit nicht allzu dramatisch aus. Die Anzahl der Bewerber und der verfügbaren Lehrstellen bleiben soweit unverändert.

Für IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler ein Zeichen, wie krisensicher, nachhaltig und zukunftsorientiert die Industrie im Vergleich zu anderen Branchen aufgestellt ist. Aber auch ein Hinweis, dass sich die Industrie ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung bewusst ist, die gerade in diesen herausfordernden Zeiten mehr denn je gefragt ist. Denn die Lehre ist ein bedeutendes Standbein für den Erfolg der österreichischen Industrie.

Wenn nun die Bundesregierung einen Schwerpunkt auf die Lehre legt, so ist das durchaus zu begrüßen, denn der Fachkräftemangel ist weiterhin ein großes Thema. Da ist die Attraktivierung der Berufsbildung ein wichtiger Lösungsansatz. Die Lehrstellen in der Industrie wurden in den vergangenen Jahren kontinuierlich gesteigert, so konnte ein massiver Gesamtrückgang an Lehrstellen verhindert werden. Zu hoffen ist, dass die Abwicklung der Lehrlingsprämie für die Betriebe rasch und unbürokratisch passiert, denn die Unternehmen brauchen jetzt alle Hände für die Bewältigung der Post-Corona-Zeit frei.

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