Krisen als Chancen?

Das Coronavirus verändert alles. Dennoch: Wir bleiben optimistisch.

Herausfordernde Tage liegen hinter uns. Österreich befindet sich in einem nie dagewesenen Krisenmodus - unser Land wurde von heute auf morgen auf Minimalbetrieb heruntergefahren. Die rasante Ausbreitung des Coronavirus hat uns mit voller Härte getroffen und verlangte nach Maßnahmen, die noch vor Kurzem kaum vorstellbar waren. Weite Teile des Landes beziehungsweise des ganzen Kontinents stehen unter Quarantäne.

Auch für viele Unternehmen in Salzburg bedeutet das jetzt Notbetrieb. Wo es geht wird die Arbeit von zu Hause erledigt, doch gerade in der produzierenden Industrie ist das oft nicht möglich. Für eine sichere Versorgung arbeitet die Industrie weiter – unter Berücksichtigung aller behördlichen Vorgaben und notwendigen Sicherheitsstandards. Viele unserer Güter und Dienstleistungen sind gerade in Krisenzeiten notwendig und wichtig. Deshalb kommt es jetzt darauf an, dass die vielen Unternehmen, die weiterarbeiten dürfen und Aufträge haben, den Betrieb nun nicht einstellen. Nur so können weitere volkswirtschaftliche Schäden möglichst geringgehalten werden. Ein Zusammenbrechen der Lieferketten würde eine nicht mehr aufhaltbare negative Spirale auslösen. Als Motto gilt daher: Die produzierende Wirtschaft und natürlich auch die kritische Infrastruktur muss soweit wie möglich aufrecht und einsatzfähig bleiben.

Ich bin überzeugt, dass das geschnürte Krisenbewältigungspaket der Bundesregierung den Unternehmen und ihren Beschäftigten helfen wird, die menschliche und wirtschaftliche Krise gemeinsam zu bewältigen. Soforthilfegelder stehen für die österreichischen Betriebe und zum Erhalt der Arbeitsplätze bereit. Diese Hilfe ist absolut notwendig. Genauso wie die Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie. Pleitewellen und Massenarbeitslosigkeit müssen jetzt verhindert werden. Corona darf weder unsere gesamte Wirtschaft, noch den Einzelnen nachhaltig schädigen.

Ganz besonders möchte ich mich aber bei allen Menschen bedanken, die in unserem Land gerade über sich hinauswachsen und Großes leisten. Allen Unternehmen und ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die jetzt unter schwierigsten Bedingungen die Wirtschaft am Laufen halten – Danke dafür. Wir müssen auf Distanz gehen und rücken als Gesellschaft doch näher zusammen. Und trotz allem oder gerade deswegen: Wir bleiben optimistisch.

Ihr

Dr. Peter Unterkofler
Präsident der IV-Salzburg

 

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