[Salzburg News]

Industrie trifft Kultur und Politik

Rund 300 Gäste beim gemeinsamen Festspielempfang der Industriellenvereinigung Salzburg und der Salzburger Festspiele – netzwerken für Industrie, Politik und Kultur auf der Mönchsbergterrasse des M32

Die Industriellenvereinigung Salzburg hat mit ihrem traditionellen Festspielempfang am Freitag, den 30. Juli 2021 für einen gesellschaftlichen Höhepunkt des Sommers gesorgt. Im Vorfeld der abendlichen Jedermann-Vorstellung begrüßte IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler mehr als 300 Gäste aus Politik, Wirtschaft und Kunst, darunter Arbeitsminister Martin Kocher und IV-Präsident Georg Knill und Landesrätin Daniela Gutschi. Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler war mit ihren KünstlerInnen des Young Singers Project auf den Mönchsberg geeilt.
Die stärkste Gruppe stellen bei einem Empfang der Industriellenvereinigung aber naturgemäß die Salzburger Industrie-Unternehmer: die IV-Vizepräsidenten Marianne Kusejko, Peter Malata und Leonhard Schitter stimmten sich gemeinsam auf der Terrasse des M32 auf den Festspielsommer ein. Mit Volker Viechtbauer (Red Bull), Bettina Ganghofer (Airport Salzburg), Christian Pochtler (ISI Group), Michael Schineis (Atomic), Rudi Zrost (Leube), Timo Springer (Springer Maschinenfabrik), Godert Tegelberg (Frutarom) und Alexandra Bichlmayer (Bosch) nahmen weitere Spitzenmanager beim Empfang teil.  

Projekt Europa ist und bleibt alternativlos 

Präsident Peter Unterkofler betonte in seiner Rede den Stellenwert und die Notwendigkeit eines einheitlichen Europas. „Bei allem Verbesserungspotential für unsere EU ist diese mit ihrem Bekenntnis zu Humanismus, Demokratie und Menschenrechte völlig alternativlos für unser Zusammenleben. Ein Zurück in die Nationalstaatlichkeit kann niemals ein Thema sein“, gab sich Unterkofler überzeugt.

Vielmehr brauche es ein stärkeres europäisches Selbstbewusstsein mit geopolitischer Bedeutung und Akzeptanz, um in Hinblick auf Klimawandel, Weltwirtschaft und die globalen politischen Beziehungen mitgestalten zu können. „In der Rolle als Vorreiter müssen wir andere Regionen dieser Welt mitnehmen, um mehr Einfluss zu gewinnen. Am besten über den Weg unserer diplomatischen Tradition oder beim Schmieden von Allianzen“, schlug Unterkofler vor. Zum Abschluss seiner Rede unterstrich der IV-Salzburg-Präsident die hohe Verantwortung und Bedeutung von Europa und den Salzburger Festspielen gleichermaßen als Friedensprojekt.  

Letzter Empfang mit der beliebten Festspielpräsidentin 

„Die Salzburger Festspiele freuen sich über den jährlichen gemeinsamen Empfang mit der Industriellenvereinigung, ist doch Salzburg schon von den Gründervätern als Treffpunkt für die Besten aus Kunst, Politik, Wirtschaft und Wissenschaft gemeint gewesen“, erklärt Festspielpräsidentin Helga Rabl-Stadler. 

Europa und Industrie brauchen einander 

„Als Industrie, Wirtschaft und Gesellschaft brauchen wir Europa. Corona hat sicherlich Einiges an Verbesserungspotenzial offenbart und die Lehre aus der Krise muss sein, dass wir gemeinsam daran arbeiten“, hält Georg Knill, Präsident der IV-Österreich fest. „Europa braucht aber auch die Industrie, steht sie doch immerhin für knapp 20 Prozent der gesamten Wertschöpfung innerhalb der EU-27“, so Knill weiter, der daher für Rahmenbedingungen plädierte, die diesen Wirtschafts-, Arbeitsplatz- und Innovationsmotor am Laufen halten. Reisefreiheit, freier Waren- und Dienstleistungsverkehr sowie ein funktionierender Binnenmarkt seien dabei tragende Säulen.  

Der Festspielempfang war wieder ein stimmungsvolles Fest und gelungener Auftakt in die Festspielsaison 2021.