Hervorragender Konjunkturverlauf bringt neue Jobs: Aussicht auf anhaltende Stabilität

Das Stimmungshoch im Jahr 2017 hat sich im letzten Quartal des vergangenen Jahres stabil gehalten. So geben weiterhin 30 Prozent der befragten Unternehmen an, eine gleichbleibende Geschäftslage zu haben. Hervorzuheben ist die Tatsache, dass in keinem befragten Unternehmen eine schlechte Geschäftslage zu verzeichnen war.

Die positive Perspektive bezieht sich auch auf die derzeitigen Auftragsbestände in Salzburgs Industriebetrieben: Gaben im dritten Quartal noch 5 Prozent der befragten Unternehmen an, dass sie einen schlechten Auftragsbestand zu verzeichnen hatten, so sank nunmehr diese Zahl im 4. Quartal sogar auf 0 Prozent. Die aktuelle Auftragslage wird zwei zu eins mit „gut“ bzw. „durchschnittlich“ bewertet.

Auch die Erwartungshaltung zu den Erträgen hat sich im letzten Quartal noch einmal äußerst positiv erhöht: Nunmehr rechnet sogar fast ein Viertel (im Vorquartal ein Fünftel) mit einer verbesserten Ertragssituation. Das Gros der Unternehmen (77 Prozent) erwartet eine gleichbleibende Ertragslage, kein Unternehmen sieht ein schlechteres Ergebnis in den nächsten 6 Monaten.

Auch hat die positiv stabile Auftrags- und Produktionslage eine sehr erfreuliche Auswirkung auf den zukünftigen Beschäftigungsstand. So sehen sogar 8 Prozent mehr also im Vorquartal für die kommenden 3 Monate einen steigenden Mitarbeiterbedarf, dies entspricht 38 Prozent der befragten Unternehmen. Während ein Unternehmen einen abnehmenden Bedarf sieht, rechnen über 61 Prozent mit einer gleichbleibenden Anzahl an Beschäftigten. Hier werden weitere Fachkräfte benötigt! „Die Ertragslage ist sehr gut, der Ansporn liegt darin, auf dem Niveau zu bleiben und dieses zu halten“, sagt IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler. Klar sei, dass der Fachkräftemangel gerade in kunjunkturell guten Zeiten die Unternehmen umso mehr fordert: „Wachstum findet dort statt, wo ausreichend Fachkräfte sind. Auch im Bundesland Salzburg brauchen wir gut ausgebildete Mitarbeiter vor allem im technischen Bereich“, so der IV-Salzburg-Präsident.

Erfreulich stellt sich die Lage auch bei den Auslandsaufträgen dar: Die mit „schlecht“ angegebene Bewertung der letzten Quartale nimmt weiter ab und liegt aktuell nur noch bei 2 Prozent. Für 70 Prozent der befragten Unternehmen ist die Auftragslage sogar „gut“.

Die derzeitige Ertragssituation wird mit 51 Prozent von mehr als der Hälfte der befragten Unternehmen als gut bewertet. Gaben im 3. Quartal noch 16 Prozent der Unternehmen an, eine schlechte Ertragssituation zu haben, so gab diesmal kein einziges Unternehmen diese Bewertung ab. 49 Prozent der Unternehmen bewerten die Ertragssituation somit als gleichbleibend stabil.

Die anhaltende Stabilität lässt die Unternehmen jedoch vorsichtig in die Zukunft blicken: ein Zehntel der Unternehmer erwartet eine abnehmende Produktionskapazität bzw. -tätigkeit innerhalb der nächsten 3 Monate. Für die meisten Unternehmen (fast 70 Prozent) stellt sich ihre Auslastung jedoch eindeutig als gleichbleibend, für 21 Prozent schließlich als steigend dar. Die Produktionstätigkeit sehen 56 Prozent gleichbleibend und 36 Prozent als steigend. Während aktuell 2 Unternehmen eine ungüstigere Situation annehmen, gibt mehr als ein Viertel der Unternehmen an, eine günstigere Geschäftslage zu erwarten: Knapp ein Drittel der Unternehmen sehen den nächsten sechs Monaten äußerst positiv entgegen, 61 Prozent gehen von einer gleichbleibenden Geschäftslage aus. Herausforderungen bringen der produzierenden Industrie schwer planbare Lieferzeiten. Dies bedingt Herausforderungen für die Produktion, die zuweilen ad hoc erfolgen muss. Die Faktoren Lieferzeit, Rohmaterial und Personal sind aktuell die volatilsten.

IV-IconInformationen zum Beitrag


Kontakt

Mag. (FH) Gertraud Eibl, MAS

Presse & Kommunikation, Industriellenvereinigung Salzburg

T +43 662 872 266 79
gertraud.eibl@iv.at



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