IV-Salzburg fordert Verdoppelung für unternehmensrelevante F&E-Budgets

Mit Blick auf die beginnenden Budgetverhandlungen der Landesregierung fordert die Industriellenvereinigung Salzburg eine Verdoppelung der Mittel für unternehmensrelevante Forschung und Entwicklung. „Wenn Salzburg die Aufholjagd im Bereich F&E gewinnen will, muss jetzt gehandelt werden“, so IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler.

 

Mit Forschung und Entwicklung an die Spitze: IV-Salzburg fordert Verdoppelung für unternehmensrelevante F&E-Budgets

Die wirtschaftlichen Perspektiven des Bundeslandes Salzburg und die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen hängen zu einem großen Teil von der Forschung und Entwicklung in zentralen Technologiefeldern ab. 2017 erhob die Statistik Austria die F&E-Quoten aller Bundesländer. In Salzburg lag diese per 2015 mit 1,54 Prozent deutlich unter dem österreichischen Durchschnitt von 3,09 Prozent. Für unseren Standort ist dies ein Weckruf, zukunftsgerichtet zu handeln und in F&E zu investieren. Auch weiterhin werden die forschungsintensiven Industriebetriebe den größten Hebel erzeugen. Nun ist das Land gefordert, klare Zeichen zu setzen und mit einer entsprechenden Budgeterhöhung die Weichen zu stellen. „Die Industriellenvereinigung fordert entsprechende Schritte. Klotzen statt kleckern ist nun die Devise“, so Irene Schulte, Geschäftsführerin der Industriellenvereinigung Salzburg.

F&E bringt nachweisbar positiven Effekt
Im Jahr 2015 wurden seitens des Bundeslandes Salzburg nur 12,9 Millionen Euro für Forschung und Entwicklung aufgewendet – eine bescheidene Summe im österreichweiten Vergleich. Beim Pro Kopf-Aufwand liegt Salzburg bei 23,8 Euro und somit deutlich unter dem Österreich-Schnitt von 40 Euro. Selbst um im Durchschnitt zu liegen, müsste die F&E-Quote verdoppelt werden. Von der Wirtschaft kommen zwei Drittel der für F&E eingesetzten Mittel. In Ergänzung der Bundesmittel erzeugt das Land mit seinen Mitteln durchaus eine Hebewirkung – im Vergleich zu anderen Bundesländern allerdings zu wenig. „Eine Verdoppelung des F&E-Budgets wird ein großer, aber mittelfristig unerlässlicher Schritt“, so Präsident Unterkofler. Die Anhebung des Landesbudgets für unternehmensbezogene Forschung und Entwicklung hätte im Bundesland Salzburg einen nachweisbar positiven Effekt auf die Innovationsfähigkeit der produzierenden Industrie in Salzburg.

Mit Forschung und Entwicklung an die Spitze
Mittelfristig muss die F&E-Quote in unserem Bundesland auf den Bundesdurchschnitt, also von derzeit 1,54 Prozent auf 3,09 Prozent, gehoben werden. „Für unsere Unternehmen ist das die Voraussetzung, um in der internationalen Liga der Technologieführer mitzuspielen. Drehen wir gemeinsam an den richtigen Stellschrauben“, so IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler.

Kontakt

Mag. (FH) Gertraud Eibl, MAS

Presse & Kommunikation, Industriellenvereinigung Salzburg

T +43 662 872 266 79
gertraud.eibl@iv.at


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