Symposium Macht und Moral: Gedanken zur Wirtschaftsethik

Wenn die Paneuropabewegung ein Symposium zu Macht und Moral veranstaltet, ist auch das Thema Wirtschaftsethik auf der Agenda. IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte über ethisches Handeln im gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Kontext.

Wirtschaftsethik war das Thema des Statements von IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte beim Symposium Macht und Moral

Am 13. November trafen die Paneuropabewegung, die katholische Studentenverbindung Rheno-Juvavia (ÖCV) und der Akademikerbund zum Symposium im ORF-Landesstudio Salzburg zusammen. Dem hochkarätig besetzten Podium gehörten Paneuropapräsident Karl Habsburg, Erzbischof Franz Lackner, IV-Geschäftsführerin Irene Schulte, Rainhard Kloucek, Generalsekretär der Paneuropabewegung, sowie Laurenz Schöppl, Obmann der Rheno-Juvavia an. Entsprechend vielfältig waren die Statements und Diskussionspunkte. „In unserer modernen Rechtsordnung sind Markt, Finanzmarkt, Wettbewerb, Unternehmens- und Arbeitsrecht der Regulierung und Kontrolle unterzogen und werden bei Vergehen sanktioniert. Führungskräfte sind mit einem engen Korsett zwischen legal und illegal im Verwaltungs- und Strafrecht konfrontiert“, so Irene Schulte. Sie thematisierte auch das ungerechtfertigte Unternehmerbashing, denn viele der Unternehmen würden in Corporate Social Responsibility-Maßnahmen investieren, die gesetzliche Anforderungen weit überschreiten.

„Unsere Salzburger Industriebetriebe leben den Anspruch, verantwortungsbewusst und unserem europäischen Fundament entsprechend zu handeln. Viele lassen sich von ihren christlichen Werten leiten“, so die IV-Salzburg-Geschäftsführerin. Generell bilde eine Kultur des Vertrauens die Basis für wirtschaftsethisches Handeln; viele der IV-Salzburg-Mitgliedsunternehmen würden aus Überzeugung eine talenteorientierte und wertschätzende Unternehmenskultur leben. So etwa der Pinzgauer Fahnen- und Flaggenhersteller Fahnen-Gärtner. Mitarbeiter von weit über die Region hinaus würden den Weg nach Mittersill finden, und auch für die Akquise von Neukunden habe die Unternehmenskultur einen ausschlaggebenden Aspekt. Denn Produkte seien austauschbar, während eine werteorientierte Unternehmenskultur Alleinstellungsmerkmale schaffe. 

Um Macht und Moral ging es in den Ausführungen von S.E. Erzbischof Franz Lackner. Was Macht und Verantwortung miteinander zu tun haben, darüber sprach schließlich Karl Habsburg-Lothringen, Präsident der Paneuropabewegung. Er hielt zudem Rückblick auf die Ereignisse vor 100 Jahren.

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