IV-Salzburg-Präsident Unterkofler begrüßt Beschluss des Gesetzespakets zur Arbeitszeitflexibilisierung

„Die Modernisierung der Arbeitszeit ist ein notwendiges Element, um den Industrie- und Beschäftigungsstandort zu stärken und wettbewerbs- und zukunftsfähig zu gestalten“, so IV-Salzburg-Präsident Peter Unterkofler anlässlich des Beschlusses im Nationalrat am 5 Juli 2018.

Arbeitszeitflexibilisierung: Flexbilität für Arbeitnehmer und Arbeitgeber

Das Paket zur Arbeitszeitmodernisierung berücksichtigt das gemeinsame Flexibilitätsbedürfnis von Beschäftigten und Unternehmen und ist kein einseitiger Alleingang.

Nicht nur einseitig, sondern bedrohlich ist hingegen die Platzierung von Pflastersteinen, Grablichtern und Schildern mit Kampfansagen – und das vor den Türen von Arbeitgebervertretern und politischen Akteuren. Wenn dem Präsidenten der Industriellenvereinigung Salzburg im Hinblick auf die Arbeitszeitflexibilisierung angedroht wird, sich zu verbrennen, weil er mit dem Feuer spiele, hat dies mit kontroversem Diskurs nichts mehr zu tun. Diese Gesten entbehren jeder Sachgrundlage und sind populistische Angriffe. An dieser Stelle ist es umso wichtiger, Fakten klarzustellen und einseitige Darstellungen zu korrigieren:

  • Die Normalarbeitszeit von acht Stunden bleibt erhalten.
  • Es geht nicht darum, dass Menschen generell länger arbeiten sollen. Der heutige Gesetzesbeschluss spiegelt das gemeinsame Flexibilitätsbedürfnis von Arbeitnehmern und Arbeitgebern wider und berücksichtigt die Interessen aller.
  • Flexiblere Arbeitsbedingungen gelten nicht nur für Arbeitgeber, sondern auch für Beschäftigte.

So wurden im Zuge dieses Gesetzespakets etwa die Arbeitszeithöchstgrenzen praxisgerecht angehoben – im Gegenzug aber auch ein absolutes Ablehnungsrecht und ein besonderes Abgeltungswahlrecht für Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer ab der geleisteten 11. bzw. 51. Stunde eingeführt. „Mit diesen Änderungen kann künftig flexibler auf Auftragsschwankungen reagiert werden. Wettbewerbsdruck, verkürzte Produktlebenszyklen und eine schwer planbare Auftragserteilung machen flexible Arbeitszeiten nötig“, sagte der IV-Salzburg-Präsident. Entsprechend sinnvoll ist der gesetzliche Rahmen für mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Dieser orientiert sich naturgemäß an der EU-Arbeitszeitrichtlinie. „Durch ein Miteinander und im Einvernehmen mit unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern lassen sich erfahrungsgemäß für alle Beteiligten die sinnvollsten und fairsten Lösungen erzielen“, so der IV-Salzburg-Präsident.

Kontakt

Mag. (FH) Gertraud Eibl, MAS

Presse & Kommunikation, Industriellenvereinigung Salzburg

T +43 662 872 266 79
gertraud.eibl@iv.at


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