KUHN-Gruppe mit Jahresumsatz von 595 Millionen Euro

Das Geschäftsjahr 2020 stand für alle Unternehmen weltweit im Zeichen der Covid-19-Pandemie, weshalb es historisch gesehen, zu einem besonders herausfordernden Wirtschaftsjahr zählen wird. Die Kuhn-Gruppe darf mit dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2020/2021, das mit Ende März abgeschlossen wurde, dennoch zufrieden sein.

Stefan Kuhn, Andreas Kuhn und Günter Kuhn

Die Kauffreude in neue Baumaschinen stürzte mit Beginn der Pandemie abrupt um mehr als die Hälfte ab und es deutete alles auf eine andauernde Krise hin. Im Herbst kam das Vertrauen in eine stabile Zukunft in der Baubranche zurück und von den Unternehmen wurde wieder stark investiert. Der anfängliche Rückgang im Auftragseingang konnte in den Herbst- und Wintermonaten beinahe aufgeholt werden.

In solchen unsicheren Zeiten kann KUHN besonders bei den Unternehmen punkten. Zu Gute kommt dem Unternehmen in diesen Zeiten, dass es familiengeführt ist sowie die hohe Eigenkapitalquote. Der Umsatz reduzierte sich um knapp 6 Prozent von € 632 Mio. im 2019/20 auf € 595 Mio. im abgelaufenen Jahr. Die Kuhn-Gruppe beschäftigt gut 1.600 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. 80 Personen davon befinden sich in der Lehre, womit auch schon jetzt die Schlüsselkräfte von morgen im eigenen Haus ausgebildet werden.

Voller Einsatz der Mitarbeiter
„Wir bedanken uns bei all unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihr Engagement und ihren besonderen Einsatz in diesem schwierigen Jahr“, sagt Andreas Kuhn, Geschäftsführer der Kuhn Holding. Die Firmengruppe besteht aus den drei strategischen Unternehmensbereichen Baumaschinen, Ladetechnik und Emco Werkzeugmaschinen. Sowohl bei den Baumaschinen als auch bei der Ladetechnik entwickelten sich die wirtschaftlichen Zahlen – in Anbetracht der schwierigen Bedingungen – zur Zufriedenheit der Kuhn-Gruppe. Bekannte Marken wie Komatsu, Mitsubishi und Palfinger tragen in diesen beiden Segmenten zu wirtschaftlicher Stabilität bei. Zudem bietet Kuhn jede Menge Systemlösungen und eine professionelle Ersatzteillogistik, die zu einer sehr guten Serviceabdeckung führt.

Schwere Zeit in der Industrie
Während die Baubranche und somit auch die beiden Kuhn-Segmente Baumaschinen und Ladetechnik die Krise relativ gut überwinden konnten, stellt sich die Situation im industriellen Bereich etwas schwieriger dar. Der Geschäftsbereich Emco entwickelt und produziert als einer der führenden Werkzeugmaschinenhersteller Europas innovative High-Tech-Werkzeugmaschinen für die zerspanende Industrie.

Mit einer umfangreichen Bandbreite an Produkten ist die Emco ein international angesehener Kompetenzpartner für Dreh- und Fräsmaschinen.

Wie die Industrie generell, so wurde auch Emco im Jahr 2020 von einem Absturz im Auftragseingang von 18 Prozent getroffen. Vieles deutet jedoch darauf hin, dass mittlerweile auch die Industrie dabei ist, Corona hinter sich zu lassen. Der Impffortschritt ist dabei ein positiver Aspekt.

KUHN rechnet wieder mit einem starken Anstieg des Geschäfts im Jahr 2021.

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