Festspielempfang der Industrie – Nachwuchs fördern, Wohlstand sichern

400 Gäste aus Industrie, Politik, Kultur und Medien kamen am 29.07.2017 zum traditionellen Festspielempfang der IV-Salzburg gemeinsam mit den Salzburger Festspielen.

Rund 400 Gäste kamen zum traditionellen Festspielempfang der IV-Salzburg gemeinsam mit den Salzburger Festspielen.

Auch in diesem Jahr bot der Salzburger Mönchsberg den Gästen eine beeindruckende Kulisse über den Dächern von Salzburg. Wie Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler betonte, „hat nicht nur mein Lieblings-Festspielempfang Tradition, sondern auch das gute Wetter“.

Altes Thema neu interpretiert

Anlässlich der neuen Inszenierung des Jedermann richtete IV-Salzburg-Präsident Dr. Peter Unterkofler einen Blick zurück auf das Gründungsjahr der Festspiele: „Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes hat seit 1920 nichts an Aktualität verloren. Das zeigen die Herausforderungen gesellschaftlicher und finanzieller Natur“, so Peter Unterkofler. Es sei erstaunlich, dass die Figur von 1920 mehr ein Mensch der Gegenwart als der Vergangenheit sei: von vielen Menschen umgeben und doch einsam.

Bekenntnis zur jungen Generation

Das Verschieben von Problemen auf zukünftige Generationen münde in die Angst der Menschen, Kinder in die Welt zu setzen: es sei nicht zu leugnen, dass wir uns mit der Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahrzehnte Probleme eingehandelt und dafür die falschen Lösungsansätze forciert hätten. Umso wichtiger sei ein Bekenntnis zur jungen Generation. Deshalb brauche es politische Maßnahmen im Hinblick auf den Wohnungsmarkt, auf steuerliche Regelungen und die ganztägige Kinderbetreuung. Das Wichtigste aber sei ein Umdenken der Gesellschaft den Familien und den Kindern gegenüber. 

Fokus Nachwuchsförderung

Die Industriellenvereinigung Salzburg versteht sich als Motor für vielfältige Chancen im Industrieland Salzburg. Mit ihrem Bildungsschwerpunkt macht sie den Nachwuchs fit für die Zukunft: von der Elementarpädagogik bis zum Universitätsstudium. Dringender denn je braucht unsere heimische Wirtschaft gut ausgebildete Mitarbeiter. Auch die Salzburger Festspiele nehmen die Förderung junger Talente beim Wort: mit dem Young Singers Project bekommen Nachwuchssängerinnen und -sänger eine Plattform und arbeiten im Rahmen eines Stipendiums mit Festspielkünstlern zusammen. Auch in diesem Jahr stellte die Festspielpräsidentin „ihre“ Young Singers den Gästen namentlich vor.

Innovation, Wirtschaftskraft und Wohlstand

Passend zur Thematik ist das diesjährige Thema der Salzburger Festspiele Macht. „Von der künftigen Bundesregierung wünsche ich mir, dass sie die ihr verliehene Macht endlich dazu nutzt, die wichtigsten Themen für unseren Wirtschaftsstandort und damit den Wohlstand anzugehen: zum Wohl Salzburgs, zum Wohl Österreichs und zum Wohl der Kinder“, kommentierte Peter Unterkofler die politische Situation. Festspielpräsidentin Dr. Helga Rabl-Stadler bekräftigte das Plädoyer ihres Vorredners mit dem Appell, gute Ideen umzusetzen und nicht bei Konzepten auf Papier zu belassen. Die Sensibilisierung für gesellschaftliche Fragestellungen brauche verschiedene Blickwinkel aus der Politik, aber auch aus der Kultur. "Wenn wir uns von unseren Träumen leiten lassen, wird der Erfolg alle unsere Erwartungen übertreffen", zitierte die Festspielpräsidentin Henry David Thoreau.

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