IV-Präsident Zrost zeichnet Industrietechniker aus

Österreich muss vom Innovation-Follower wieder zum Innovation-Leader werden.
Industrietechniker Gernot Purkrabek, Staatssekretär Harald Mahrer, Mario Kraft, Stefan Lauterbacher, Robert Ramsauer, Thomas Grünwald, Rupert Gschwandtner, IV-Salzburg-Präsident Rudolf Zrost, IV-Salzburg-Geschäftsführerin Irene Schulte (von links).

Vor rund 250 Teilnehmern an der Mitgliederversammlung der Industriellenvereinigung Salzburg zeichneten IV-Salzburg-Präsident Rudolf Zrost, Vizepräsident Peter Malata,
LH-Stv. Christian Stöckl und Landtagspräsidentin Birgitta Pallauf im Salzburg
Congress sechs frischgebackene Industrietechniker aus.
IV-Präsident Rudolf Zrost sagte, dass die Industrie der Innovationstreiber in
Österreich sei und betonte, wie wichtig qualifizierte Mitarbeiter für die Unternehmen
seien.

"Digitalisierung schreitet schneller voran, als wir glauben"
Auch Staatssekretär Harald Mahrer ging in seinem Statement auf den Standort Österreich ein. „Die Digitalisierung wird noch viel schneller voranschreiten, als alle glauben. Dies wird den größten Strukturwandel auslösen seit Erfindung des Buchdrucks. Wir müssen die Wettbewerbsfähigkeit stärken und vom Innovation-Follower wieder zum Innovation-Leader in Europa werden. Dank der ausgezeichneten Techniker und Studenten in Österreich mit unbezahlbarem Knowhow können wir das auch schaffen“, sagte Mahrer.

Sechs Industrietechniker ausgezeichnet
Drei der sechs neuen Industrietechniker arbeiten in der Salzburg AG: Gernot Purkrabek (26) aus Tamsweg, Mario Kraft (29) aus St. Martin am Tennengebirge undRupert Gschwandtner (30) aus St. Johann. Stefan Lauterbacher (25) aus Michaelbeuern arbeitet beim W&H Dentalwerk, Robert Ramsauer (23) aus Kuchl bei der Robert Bosch AG und Thomas Grünwald (26) aus Abtenau bei der Zementwerk LEUBE GmbH.

Lehre, Werkmeister und Berufsreife
Industrietechniker haben eine technische Lehre mit gutem Erfolg abgeschlossen, die Berufsreifeprüfung absolviert und die Werkmeisterprüfung abgelegt. Das Erfolgsmodell Industrietechniker wurde 2007 in Rahmen des Standortabkommens mit dem Land Salzburg geschaffen und unterstreicht die Bedeutung, die die heimische Industrie der Lehrausbildung beimisst. Nach der Auszeichung der Industrietechniker im Rahmen der IVMitgliederversammlung erhielten acht Studenten der Ingenieurwissenschaften aus Salzburg, zwei aus Bayern und ein Student aus Südtirol je ein 1300-Euro-Stipendium von Industriellenvereinigung und dem Salzburger Verband Selbständig Wirtschaftstreibender.

Rekord bei den Stipendien
Das Studium Ingenieurwissenschaften bietet eine breite ingenieurwissenschaftliche Basisausbildung, bei der die Studierenden von den Stärken zweier Universitäten profitieren. Zum einen im Bereich „Materialwissenschaften“ an der Universität Salzburg, zum anderen im Bereich „Maschinenbau und Elektrotechnik“ an der Technischen Universität München.

Insgesamt umfasst das Studium sieben Semester. Die ersten vier Semester finden in Salzburg statt, zwei weitere in München. Die Absolventen und Absolventinnen schließen mit einem Doppeldiplom der Universität Salzburg und der TU München ab.

Stipendien erhielten Patrick Riepler aus Schalchen, Alex Martiner aus St. Ulrich im Grödener Tal (I), Johannes Poller aus Wonneberg (D), Stefan Nöhmer aus Seekirchen, Stefan Dünhuber aus Erding (D), Michael Mirza aus Altheim, Gebhard Sabathi aus St. Johann, Marcel Moser aus Grödig, Mark Wetzlinger aus Salzburg, Johannes Hofbauer aus Eugendorf und Johannes Egger aus Dorfgastein.

Alle Bilder der Veranstaltung finden Sie hier.

 

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